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ICH TRAGE EINEN SCHLACHTHOF IN MIR, AUF DEN DIE POESIE WIRD ANTWORTEN MÜSSEN nach Texten von Josef Winkler Regie: Gerhard Fresacher DarstellerInnen: Simon Hatzl, Elke Jochmann, Magdalena Kropiunig, Gernot Piff, Mercedes Springer, Oliver Vollmann Eine Produktion des Klagenfurter Ensemble Der Kadaver der Maschine - wieviel Wiederbetätigung steckt in der Vergangenheitsbewältigung? "Vom Schreibgeburtsschmerz des Kälberstrickautors angefacht lässt Fresacher den drei köpfigen chorus dolorosus am fiebrig entzündeten Lebensnerv balancieren, ein theatralischer Hochseilakt, in dessen Verlauf die Protagonisten, und das wird dem bereits in der Foyerperformance emotional zugerichteten Besucher, der Mut genug aufgebracht hat, sich vom albklammen Gefühlsstrom mitreißen zu lassen, nach wenigen Augenblicken klar, nur auf ein einziges Ziel hintaumeln: hinter dem Weltenvorhang, der sich im ersten Teil der Aufführung zum schmerzverwaschen geschluchzten Stabat Mater öffnet, endlich der - wenn auch nur für den Theateraugenblick möglichen - ungetrübten Sicht auf die obszönen Ablagerungen einer totgeborenen Lachgesellschaft teilhaftig zu werden." (Gerhard Lehner) Derzeit keine Termine verfügbar! |